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Kreundl im EM-Finale – Koschischek im Semifinale ausgeschieden

Lena Kreundl schafft bei der Kurzbahn-EM in Kopenhagen den Einzug ins Finale über 100 m Lagen. Birgit Koschischek scheidet im Halbfinale über 100 m Freistil aus.

Es war ihr großes Ziel und sie hat es geschafft. Lena Kreundl steht wie bei der Kurzbahn-WM vor einem Jahr in Windsor auch bei der Kurzbahn-EM in Kopenhagen über 100 m Lagen im Finale. 1.00,14 bedeuteten am Donnerstag im Semifinale Platz 8 und die Qualifikation für das Finale der besten Acht am Freitag. Birgit Koschischek schied über 100 m Freistil im Semifinale aus.

„Das war kein optimales Rennen, da wäre eine bessere Zeit möglich gewesen“, war die erste Reaktion von Lena Kreundl. „Das Gefühl war aber besser wie am Vormittag, ich war von Anfang an dabei und voll drinnen im Rennen. Leider habe ich die Rücken-Brust-Wende wieder nicht optimal getroffen. Ich hab dann aber die Anfeuerungen vom Team gehört, alles herausgeholt, mich zurück gekämpft und das zählt. Ich bin wieder in einem Finale und darauf bin ich schon sehr stolz. Nach der WM auch bei der EM bei den Besten ist großartig. Das ist das Ergebnis harter Arbeit. Bei der WM war ich im Semifinale drei Zehntel schneller und bin dann Österreichischen Rekord geschwommen. Ich denke, dass auch morgen im Finale noch was drinnen ist.“

Birgit Koschischek verbesserte ihre Zeit vom Vorlauf im Semifinale um 0,08 Sekunden auf 54,41  verpasste aber als gesamt 16. das morgige Finale über 100 m Freistil. Mehr war leider nicht drinnen: „Klar wollte ich ein paar Plätze gutmachen. Das ist sich leider nicht ausgegangen. Das Semifinale war cool und schön, dass ich das erreicht habe. Die Zeiten die ich derzeit schwimme, reichen aber einfach nicht für mehr. Das muss man nüchtern sehen. Ein Semifinale zu schaffen ist aber nicht so einfach, die Bilanzier ist daher auch positiv. Ich sehe es aber mit einem lachenden und weinenden Auge, weil meine Karriere schön langsam dem Ende zugeht. Daher bedeutet mir das heutige Semifinale auch wirklich sehr viel.“

Alle Ergebnisse der EM finden Sie unter
http://copenhagen2017.microplustiming.com

OSV-Kader für die Kurzbahn-EM (13. bis 17.12. in Kopenhagen) 
Herren (9) 
Heiko Gigler, Alexander Knabl, Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer, Patrick Staber, Alexander Trampitsch, Robin Grünberger, Valentin Bayer, Xaver Gschwentner
Damen (9) Lena Grabowski, Claudia Hufnagl, Birgit Koschischek, Lena Kreundl, Christina Nothdurfter, Caroline Pilhatsch, Caroline Hechenbichler, Marlene Kahler, Cornelia Pammer

DONNERSTAG OSV-Ergebnisse
200 m Freistil Herren                    
Trampitsch 1.48,32 (39)
Gigler 1.48,59 (42)
Grünberger 1.51,57 (53)
50 m Schmetterling Damen      
Pilhatsch 27,09 (33)
200 m Brust Herren                        
Rothbauer 2.08,43 (19)
Bayer 2.09,77 (23)
100 m Freistil Damen                    
Koschischek 54,49 (18) und SF
Pammer 55,66 (35)
Hechenbichler 56,01 (38)
100 m Freistil SEMIFINALE          
Koschischek 54,41 (16)
100 m Rücken Herren                    
Reitshammer gestrichen
100 m Lagen Damen                      
Kreundl 1.00,57 (8) und SF
Pammer 1.02,67 (24)
100 m Lagen SEMIFINALE            
Kreundl 1.00,14 (8) und FINALE am Freitag
400 m Lagen Herren                      
Staber 4.10,28 (11)
4 x 50 m Lagen Mixed                    
Pilhatsch, Reitshammer, Gigler, Koschischek 1.43,02 (14)
                                                                      
FREITAG OSV-Programm
100 m Brust Damen - Kreundl, Nothdurfter, Pammer
50 m Freistil Herren - Grünberger, Knabl, Reitshammer, Trampitsch
200 m Rücken Damen - Grabowski
100 m Brust Herren - Bayer, Reitshammer, Rothbauer
200 m Schmetterling Damen - Hechenbichler, Hufnagl
200 m Lagen Herren - Gigler, Staber
4 x 50 m Freistil Damen - Österreich