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Kreundl über 100 m Lagen sensationell EM-Sechste

Lena Kreundl belegt im Finale der Kurzbahn-EM über 100 m Lagen den ausgezeichneten sechsten Endrang und verfehlt mit 59,72 ihren Ö-Rekord nur um fünf Hundertstel.

Mit dem Einzug ins 100 m Lagen-Finale der Kurzbahn-EM in Kopenhagen setzte Lena Kreundl einen weiteren Meilenstein in ihrer noch jungen und erfolgreichen Karriere. Mit einer gewaltigen Leistungssteigerung gegenüber Vorlauf und Semifinale kommt sie mit 59,72 bis auf fünf Hundertstel an ihren Österreichischen Rekord heran, wird sensationell EM-Sechste und erreicht dieselbe Platzierung, wie vor einem Jahr bei der WM in Windsor.

Mit dem Einzug ins EM-Finale hat Lena Kreundl ihr großes Ziel bei dieser EM erreicht und mit Platz sechs eine großartige Performance abgeliefert: „Das ist so geil. Einfach unglaublich. Ich bin zur EM gekommen, um hier mit der Konkurrenz mit zu schwimmen, nicht nur dabei zu sein. Das habe ich geschafft und es ist so cool. Ich bin extrem stolz. Vor allem hat hier niemand gefehlt, das Finale war extrem stark besetzt und ich bin nicht Letzte im Feld geworden sondern sogar bis auf fünf Hundertstel an meinen Rekord heran geschwommen. Das ist sensationell und baut extrem auf.“

Mit ihrem Rennen war sie anders als im Vorlauf und im Semifinale hoch zufrieden. Da gab es nichts auszusetzen. „Ich habe alles perfekt getroffen. Eine gute Startreaktion, damit bin ich schon einmal  super ins Rennen gestartet. Es haben dann auch alle Wenden gepasst und auf den zweiten 50 war ich sogar eine der Schnelleren. Für mich war es jetzt mit den Staatsmeisterschaften das 20. Rennen hintereinander und ich bin nicht ausgepowert und sterbe nicht auf den letzten Metern, sondern kann sogar noch zusetzen. Das ist super.“

Für Lena ist nach Platz sechs bei der Kurzbahn-WM und erneut Platz sechs hier bei der Kurzbahn-EM ein weiterer Traum in Erfüllung gegangen. „Man trainiert Tag für Tag hart, um bei einem Großevent weiter zu kommen und im Endlauf zu sein. Ein Traum, dass ich das nach der WM vor einem Jahr auch hier bei der Kurzbahn-EM geschafft habe.“ Auf Platz drei und damit Edelmetall hat fast eine halbe Sekunde gefehlt. „Für eine Medaille war ich leider noch zu weit weg. Aber Platz sechs ist großartig. Ein Finale schafft man nicht so oft und es ist auch nicht selbstverständlich. Es ist für mich eine Bestätigung für meinen Einsatz und eine riesen Motivation für die Zukunft.“

Alle Ergebnisse der EM finden Sie unter
http://copenhagen2017.microplustiming.com

OSV-Kader für die Kurzbahn-EM (13. bis 17.12. in Kopenhagen) 
Herren (9) 
Heiko Gigler, Alexander Knabl, Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer, Patrick Staber, Alexander Trampitsch, Robin Grünberger, Valentin Bayer, Xaver Gschwentner
Damen (9) Lena Grabowski, Claudia Hufnagl, Birgit Koschischek, Lena Kreundl, Christina Nothdurfter, Caroline Pilhatsch, Caroline Hechenbichler, Marlene Kahler, Cornelia Pammer

Programm der OSV-Teilnehmer
Vorläufe ab 9.30 Uhr, Finalsession ab 17.00
Über die 50 m Distanzen finden Vorlauf, Semifinale und Finale am selben Tag statt.
Über 100 m sind die Semifinali am selben, die Finali am Nachmittag des Folgetags.   
Über 200 m, 400 m und bei den Staffeln geht es am selben Tag direkt vom Vorlauf ins Finale.
Über 800 und 1.500 m Kraul geht es direkt ins Finale am darauffolgenden Tag.

OSV-Programm SAMSTAG
50 m Schmetterling Herren
Gschwentner
50 m Rücken Damen
Grabowski, Pilhatsch
100 m Freistil Herren
Grünberger, Knabl, Reitshammer, Trampitsch
200 m Freistil Damen
Kahler, Pammer
100 m Schmetterling Damen
Hechenbichler, Hufnagl
100 m Lagen Herren
Gigler, Reitshammer, Rothbauer, Trampitsch
200 m Lagen Damen
Hufnagl
4 x 50 m Freistil Mixed
Österreich