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Matthias Schweinzer verpasst Olympia-Qualifikation

 

Open Water Schwimmer Matthias Schweinzer hat beim Olympic Qualifier an der portugiesischen Atlantik-Küste in Setubal mit Platz 38 unter 53 Startern die Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer in Rio de Janeiro deutlich verpasst. In einer ersten Reaktion zeigt sich Schweinzer auf Facebook sehr enttäuscht: „Schade! Mir war immer bewusst, dass die Qualifikation sehr hart wird. Leider ist es dann auch so gekommen, wie es kein Sportler haben will.“

Das Rennen von Schweinzer war extrem verkorkst. „Obwohl ich gut drauf war, konnte ich meinen Plan nicht umsetzen. Ich habe es nicht geschafft, mich aus dem "Boxring" rauszuhalten und musste mächtig viele Prügel einstecken. Für ein grobes Foul an mir bekam ein anderer Schwimmer sogar die rote Karte.“ Zur Mitte des Rennens war Schweinzer mit Rang 15 noch gut auf Kurs. Allerdings war er durch die kräfteraubenden Rangeleien auf den letzten drei Kilometern richtig blau. ?“Zum Freiwasser gehören eben nicht nur Ausdauer, Kraft und Wille, sondern auch Prügel. Denen sind die andere Schwimmer besser ausgewichen und deswegen verdienen sie ihren Start bei den olympischen Spielen.“

„Ich hätte gerne als erster qualifizierter österreichischer Marathonschwimmer meine Heimat bei den Spielen vertreten und so auch meiner aufstrebenden Sportdisziplin einen weiteren Schub gegeben. Dieser Traum ist leider geplatzt. Ich bedanke mich aber an dieser Stelle bei allen Daumendrückern, Mitleidenden, Partnern, Freunden, meinen Familienmitgliedern und meiner Freundin. :)Ich hoffe, ich bekomme in diesem Sommer noch die Chance bei der Freiwasser-EM in Hoorn, damit ich meine doch sehr guten Trainingsresultate im Wettkampf umsetzen kann und ich diese Saison nicht mit einer Niederlage als 'Highlight' beenden muss. Speziell auf den 5 km traue ich mir auf europäischer Ebene immer eine Top 20 Platzierung zu.“